SCHULE DES KOMMUNISMUS 2026

6. – 8. NOVEMBER 2026 IN BERN
Die jährliche Schule des Kommunismus ist zurück!
Dich erwarten 17 Referate und Diskussionen zu Weltpolitik, Geschichte des Klassenkampfs, marxistischen Grundlagen und Kunst und Kultur.
Alle sehen heute den Horror, den das sterbende kapitalistische System hervorbringt. Aber die Medaille hat eine Kehrseite. Eine tiefe Gärung hat die Arbeiterklasse und die Jugend erfasst. Bewegungen und Streiks erschüttern zunehmend auch Europa und die USA.
Die Frage ist nicht, ob die Revolution kommt oder nicht. Die Frage ist, ob sie siegen wird oder nicht.
Dazu braucht die Arbeiterklasse eine Partei mit einem Rückgrat aus Revolutionären, die geschult sind in den Ideen des Marxismus.
Das ist der Sinn der Schule des Kommunismus. Damit wir in der kommenden Revolution eine entscheidende Rolle spielen können, müssen wir uns heute zu ausbilden.
Wenn du für die kommunistische Revolution kämpfen willst, darfst du dieses Wochenende nicht verpassen.
Workshops
Freitag Abend, 18:30 Uhr
Der Iran-Krieg läuft seit mehr als einem halben Jahr und der Ukraine-Krieg hat die Dauer des Ersten Weltkriegs überschritten. Der relative Niedergang des US-Imperialismus offenbart sich vor aller Augen und der Niedergang des europäischen Kapitalismus nimmt existenzielle Ausmasse an. Die Weltwirtschaft steht vor dem Abgrund.
Derweil jagte die GenZ-Revolution über den ganzen Erdball. Und Generalstreiks und Massenbewegungen erschüttern Europa.
Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass wir in die turbulente Phase der ganzen Menschheitsgeschichte eingetreten sind.
Niklas Albin Svensson vom Internationalen Sekretariat der RKI wird die Schule des Kommunismus 2026 eröffnen und die essentiellen Prozesse offenlegen, die diesen turbulenten Ereignissen zugrunde liegen.
Leseliste:
- 2026 kicks off to the sound of imperialist war drums and class struggle
- Ukraine: drones, delusions, and defeat
- The existential crisis of European capitalism
- Defend the Cuban revolution! Defeat US imperialism! Fight for world socialism!
- The war on Iran: where do communists stand?
- [Podcast] Against the Stream
Samstag Vormittag, 09:30 Uhr
Die Bürgerlichen wollen uns weismachen, aus der Geschichte könne man nichts lernen. Und das aus gutem Grund! Denn die Geschichte der Menschheit zu verstehen ermöglicht uns in sie einzugreifen, sie zu verändern.
Und das ist es, was wir Kommunisten wollen. Doch um diese Geschichte zu verstehen, brauchen wir die marxistische Methode – den historischen Materialismus.
Leseliste
Im Juli 1936 erreichte die Spanische Revolution ihren Höhepunkt. Als die faschistischen Generäle ihren lange geplanten Putschversuch starteten, griffen die Arbeiter spontan zu den Waffen und errichteten im ganzen Land revolutionäre Komitees. Die Revolution stand kurz vor dem Sieg, doch sie endete in einer vernichtenden Niederlage.
Der Anarchismus spielte dabei eine zentrale Rolle. Nie wurde der Anarchismus getestet wie im Spanien der 30er Jahre. Die anarchistische CNT war eine Massenkraft und vereinte in ihren Reihen die kämpferischsten Arbeiter. Aber Fehler in der Theorie – besonders die anarchistische Auffassung des Staates – rächten sich in der Praxis. Der Anarchismus entpuppte sich im Sturm der Revolution als konservativer Faktor und verhinderte, dass die Spanische Arbeiterklasse die Revolution zu Ende führte.
Wir ziehen die Lektionen aus dieser entscheidenden Etappe in der Geschichte des Klassenkampfs
Leseliste
- Marxismus oder Anarchismus: Wie zu einer klassenlosen Gesellschaft?
- In Verteidigung des Marxismus, Die Rojava-Revolution, «Editorial» und «Die Rolle der Anarchisten in Spanien»
- Felix Morrow, Revolution und Konterrevolution in Spanien
- Alan Woods & Weitere, Marxism and Anarchism
- [Podcast] The Spanish Revolution and Civil War: a complete timeline
Che Guevara und die kubanische Revolution sind bis heute eine riesige Inspiration für alle Revolutionäre und Unterdrückten dieser Welt. Che Guevara und den Kubanern gelang es auf einer winzigen Insel, wenige Kilometer von der Küste der USA entfernt, den Imperialismus rauszukicken und den Kapitalismus zu beenden.
Heute, 70 Jahre nach der Revolution, ist die kubanische Revolution in tödlicher Gefahr. Die kriminelle US-Blockade hat das Leben auf der Insel zum Erliegen gebracht.
Unsere Aufgabe heute ist es, die Revolution zu verteidigen. Das bedeutet insbesondere, unseren eigenen Kapitalismus zu stürzen. Dafür müssen wir Che nicht einfach als Ikone verehren, sondern ehrlich von seiner Arbeit und der kubanischen Revolution lernen.
Leseliste:
- RKI-Stellungnahme: In Verteidigung der Kubanischen Revolution!
- Eine kurze Geschichte der Kubanischen Revolution
- Kuba 50 Jahre später – wohin geht die Revolution? (2009)
- Alan Woods: «Che» – an icon? The life and ideas of Ernesto Guevara (Englisch)
- Permanent Revolution in Latin America
- Ted Grant, The Colonial Revolution and the Deformed Workers‘ States (Englisch, auf Deutsch in: Der rote Faden)
Shakespeares berühmtestes Werk ist vieles: ein Politthriller am Königshof, durchdrungen von Korruption, Verrat und Rache. Shakespeare hält seiner Epoche voller Kriege, Instabilität und Revolutionen den Spiegel vor. Und er setzt sich an die Spitze der Englischen Renaissance – einer wahren Kulturrevolution. Gleichzeitig schafft er mit Hamlet ein zeitloses Drama über Leben und Tod, Verlust und Leid, dass auch nach 400 Jahren noch Millionen von Menschen ergreift.
Leseliste:
- Über Shakespeares Leben und Werk (Englisch)
- «The tragedy of Hamlet» von William Shakespeare
- Deutsche Übersetzung von Schlegel
- Theateraufführung diesen Herbst im Theater Basel, Tickets hier
- [Film] Hamlet (1996) – vollständige Literaturverfilmung von Kenneth Branagh
- [Film] Hamlet (2018) – Theaterverfilmung von Robert Icke
- [Film] Verfilmungen von Laurence Olivier (1948) und von Grigori Kosinzew (1964)
Samstag Nachmittag, 13:00 Uhr
Der Pragmatismus ist die Philosophie der Anti-Theorie. «Sei praktisch», «sei pragmatisch», «mach kein Theater» – denk nicht gross nach, finde einfach eine Lösung.
Das pragmatische Handeln dominiert die heutige Linke. Von der reformistischen Logik des «kleineren Übels» bis zur anarchistischen direkten Aktion – dahinter steckt die Frage: Wieso sollten wir Theorie studieren, wenn die Welt brennt und die Rechtspopulisten im Aufstieg sind? Wieso sollten wir eine Partei für die Revolution in der Zukunft aufbauen, wenn es heute schon so viele Probleme gibt, die nach unmittelbarem Handeln verlangen?
Doch die Forderung, einfach «praktisch» und «konkret» zu handeln, beinhaltet selbst eine bestimmte Auffassung der Welt. Was ist Wahrheit? Wie stehen das Denken und die materielle Welt zueinander? Was ist das Verhältnis zwischen Theorie und Praxis?
Kommunisten müssen sich philosophisch, politisch und praktisch gegen die engstirnige Weltsicht des Pragmatismus bewaffnen. Denn wie Lenin, der die russische Arbeiterklasse zum Sturz des Kapitalismus geführt hatte, sagte: «Ohne revolutionäre Theorie, keine revolutionäre Bewegung.»
Leseliste
- Leo Trotzki, Verteidigung des Marxismus: Eine kleinbürgerliche Opposition in der Socialist Workers Party
- Alan Woods, In Verteidigung des Materialismus
- Alan Woods, Geschichte der Philosophie, insbesondere Kapitel 7 «Die Renaissance»
- RCA, Marxism and the Fight against American Pragmatism
Die Grosse Französische Revolution 1789-94 war eines der grössten Ereignisse der Geschichte.
Millionen von Unterdrückten erhoben zum ersten Mal ihre Stimme, erstürmten die politische Bühne, rissen das jahrhundertealte, verrottete Ancient Régime nieder und gaben alles, um Freiheit und Gleichheit zu erringen.
Doch warum endete die Revolution im Aufstieg … des Kapitalismus? Warum «frass die Revolution ihre Kinder»?
Lüften wir den Schleier der bürgerlichen Mythen, finden wir in der Französischen Revolution den Klassenkampf als wirkliche Triebkraft der Geschichte.
Wer heute für wirkliche Freiheit und Gleichheit kämpfen will – für den Kommunismus –, den erwarten in der Französischen Revolution wertvolle Lektionen über die Dynamik der Revolution und enorme Inspiration.
Leseliste:
- Alan Woods, The French Revolution (EN) / Die grosse französische Revolution (DE Übersetzung)
- [Podcast] RCP, The Great French Revolution: A Marxist Analysis
- [Podcast] Marxist Voice, The Great French Revolution
Die Präsidentschaftswahlen werden im kommenden April in Frankreich in einem explosiven und polarisierten Kontext stattfinden. Unabhängig davon, wer gewinnt, wird sich nach den Wahlen eine neue Periode der Instabilität und des Klassenkämpfs eröffnen.
Auf der Linken unterstützt eine Massenbewegung der Jugend und der Arbeiter Mélenchon und La France Insoumise. Sie sieht in seiner Kandidatur Mélenchons das einzige Mittel, um den Angriffen der Bourgeoisie ein Ende zu setzen und einen Sieg des Rassemblement National zu verhindern. Ein grosser Teil der Jugend unterstützt zwar weiterhin Mélenchon, erkennt jedoch bereits seine reformistischen Begrenzungen und blickt schon weiter, in Richtung Revolution.
Die PCR (die französische Sektion der RKI) ruft dazu auf, Mélenchon zu wählen. Gleichzeitig betont sie jedoch, dass nur Enteignungen und Arbeiterkontrolle den Druck brechen können, den die Bourgeoisie unweigerlich auf eine Regierung von La France Insoumise ausüben wird.
In diesem Workshop werden wir die Perspektiven für den Klassenkampf in Frankreich sowie die Strategie diskutieren, welche die Kommunisten heute gegenüber dem linken Reformismus annehmen müssen.
Leseliste:
- Jorge Martin, The existential crisis of European capitalism
- Jules Legendre, The decline of French imperialism in Africa
- PCR France, France local elections: LFI and RN gain despite mass abstention
- Jérome Métellus : deadlock in NFP – take the fight to the streets!
- Jérome Métellus, On the sentencing of Marine Le Pen
- Jérome Métellus, France: the Popular Front and the general strike of May-June 1936
- Gabriel Vergne, LFI, le marxisme et la révolution
- [Video] Kongress der PCR Frankreich – La crise du capitalisme français et l’élection présidentielle de 2027
Infos folgen
Samstag Abend, 16:00 Uhr
Epstein, Andrew Tate, Patrick Frei – Namen, die bei tausenden von jungen Frauen Abscheu und Hass hervorrufen. Sie bestätigen, was junge Frauen in diesem System jeden Tag spüren: Jede einzelne Pore dieser Gesellschaft ist von Sexismus durchdrungen.
Als Kommunisten kämpfen wir an vorderster Front gegen alle Arten von Unterdrückung. Der Marxismus bietet uns eine wirkliche Erklärung dafür, warum und wie die Unterdrückung der Frauen in der Gesellschaft entstanden ist, warum sie bis heute fortbesteht und wie wir für eine Welt kämpfen können, in der sie nicht mehr existiert.
Leseliste:
- Sarah Ott, Die Entstehung der Frauenunterdrückung
- S. Varela, Frauen und die Russische Revolution
- Ana Muñoz und Alan Woods, Marxismus und die Befreiung der Frau
- RKP, Das kommunistische Programm gegen Frauenunterdrückung
- Friedrich Engels, Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats
- Diverse Autoren, Marxismus und Frauenbefreiung
- John Peter Roberts & Fred Weston, Women, Family and the Russian Revolution
Sonntag Vormittag, 09:30 Uhr
«Es ist eine geschichtliche Erfahrung, dass die grösste Revolution in der ganzen Geschichte nicht von der Partei geführt wurde, die mit Bombenlegen begann, sondern von der Partei, die mit dem dialektischen Materialismus begann.» (Leo Trotzki)
Warum?
Jede politische Bewegung stützt sich, bewusst oder unbewusst, auf eine Denkmethode, eine Philosophie. Ohne bewusste eigene Philosophie ist man den Ideen der herrschenden Klasse ausgeliefert — und damit unfähig, die Welt zu verstehen, geschweige denn sie wunschgemäss grundlegend zu verändern. Um den Kommunismus zu erringen, brauchen wir also die höchste und wissenschaftlichste Philosophie der Menschheitsgeschichte: die materialistische Dialektik.
Diese ist nicht nur unsere schärfste Waffe im Klassenkampf, sondern auch der Schlüssel um die gesamte Menschheitsgeschichte, die Natur und das menschliche Denken zu verstehen.
Was besagt die materialistische Dialektik? Genau darum geht es in diesem Workshop.
Leseliste:
- Rob Sewell, Was ist Dialektischer Materialismus?
- Leo Trotzki, Das ABC der materialistischen Dialektik
- Friedrich Engels, Ludwig Feuerbach und der Ausgang der klassischen deutschen Philosophie:
- Friedrich Engels, Anti-Dühring, Erster Abschnitt (Philosophie)
- Alan Woods, Geschichte der Philosophie
- Ted Grant & Alan Woods, Aufstand der Vernunft
- Georgi Plechanow, Grundprobleme des Marxismus
In den GenZ-Revolutionen haben sich Hundertausende junge Menschen heroisch gegen das Elend des Kapitalismus und die Korruption erhoben. Mehrere Regierungen wurden gestürzt, und doch haben sie alle eins gemeinsam: Der Kapitalismus existiert weiter und damit auch die Angriffe auf ihre Lebensbedingungen und die Korruption der Politiker.
Damit stellt sich eine Frage von grösster Dringlichkeit: Wie kann eine Revolution siegen?
Die Russische Revolution 1917 hat vor über hundert Jahren die Antwort geliefert. Die Bolschewiki führten die Arbeiterklasse zum Sturz des Kapitalismus. Jeder Revolutionär sollte dieses historische Ereignis der Menschheitsgeschichte studieren, um in den zukünftigen Kämpfen der Arbeiterklasse den einzigen Weg zur Revolution verteidigen zu können.
Leseliste:
- Alan Woods, The meaning of October
- Leo Trotzki, Kopenhagener Rede
- W. I. Lenin, Aprilthesen
- Leo Trotzki, Die Lehren des Oktobers
- Leo Trotzki, Geschichte der Russischen Revolution zum Kauf hier
- John Reed, 10 Tage, die die Welt erschütterten zum Kauf hier
Wer sich für den Kommunismus interessiert, stösst auf Mao Zedong. Wer aber hofft, von Mao eine brauchbare revolutionäre Strategie zu erlernen, wird enttäuscht. Die chinesische Revolution war enorm fortschrittlich, erzielte ihre Erfolge aber nicht wegen, sondern trotz des Maoismus.
Leseliste:
- Lukas Nyffeler, 50. Todestag von Mao Zedong: Kritik seiner Ideen Online.
- Alan Woods, Die chinesische Revolution von 1949 Deutsch
- [Video] Daniel Morle, The 1949 Chinese Revolution Englisch online.
- Daniel Morley und Parson Young, Verteidigung der Dialektik: Kritik an Maos «Über den Widerspruch»,, In Verteidigung des Marxismus Ausgabe 15 Deutsch
- Kenny Wallace, Geschichte des Trotzkismus in China, In Verteidigung des Marxismus Ausgabe 18, Deutsch
- Ted Grant, Die koloniale Revolution und der chinesisch-sowjetische Konflikt Deutsch im Shop
- [Podcast] Daniel Morley, The truth about Mao and the Chinese Revolution Englisch online.
- Daniel Morley, The Chinese Communist Party 1927-37 – The development of Maoism Englisch online.
- John Peter Robert, China: From Permanent Revolution to Counter-Revolution im Shop
Wirtschaftskrise, Massenverarmung und der erstarkende Faschismus warfen die Arbeiterklasse in den 1930er Jahren in den Klassenkampf.
Über die Schweiz brach die Krise etwas verzögert herein, aber heftig. Die Schweizer Bourgeoisie verschonte die Arbeiter nicht, schränkte die Demokratie hart ein und kürzte die Löhne. Der Klassenkampf ging hoch her, bis die Führer der Gewerkschaften und der SP schändlich kapitulierten. Sie gaben das Streikrecht auf und bettelten um einen Bundesratssitz.
Wie war damals und wie ist heute ein erfolgreicher Kampf gegen die kapitalistische Krise möglich?
Leseliste:
Sonntag Nachmittag, 13:00 Uhr
Der Schweizer Kapitalismus war und ist Frauen gegenüber besonders reaktionär: Im Land, in dem das Frauenstimmrecht erst 1971 (!) eingeführt wurde, sind Arbeiterinnen bis heute schlechter bezahlt und leisten gleichzeitig den Grossteil der Haus- und Betreuungsarbeit.
Wie erklärt sich das? Um uns auf den «Care-Streik» 2027 vorzubereiten, schauen wir mit einem historischen Blick auf diese hässliche Kehrseite des vermeintlichen «Erfolgsmodells Schweiz» – und auf die Jahrzehnte der Kämpfe gegen die Unterdrückung. Wie können wir endlich die Befreiung von Frauen erreichen?
Leseliste
- Olivia Eschmann, Vorwort zum Buch: Marxismus und Frauenbefreiung
- RKP, Frauen und Klassenkampf in der Schweiz
- Diverse Autoren, Geschichte der Frauenbewegung in der Schweiz (in 4 Teilen)
- Dersu Heri, Nach dem 14. Juni: Eine erste Bilanz
- Diverse Autoren, Marxismus und Frauenbefreiung
- Engels, Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats
Der Kapitalismus steckt tief in der Krise. Die Arbeiterklasse spürt es seit Jahren: mehr Inflation, Entlassungen und Austerität. Und das ist erst der Anfang. Der IWF warnt vor einem «globalen Wirtschaftseinbruch». «Wie raus aus der Krise?» ist eine existenzielle Frage für die Arbeiterklasse.
Deren reformistische Führungen antworten mit Keynesianismus. Durch Staatsinterventionen (in grüne Energien, Infrastruktur oder Militär) könne die Wirtschaft «angekurbelt» werden. Zur Finanzierung könne sich der Staat mehr verschulden (in der Schweiz: «Schuldenbremse lockern») und mehr Geld drucken («Modern Monetary Theory»).
Dieser Workshop erklärt, warum diese Ideen schädlich für die Arbeiterklasse sind. Wir müssen uns auf Marx und nicht auf Keynes stützen, um die Krise zu lösen.
Leseliste:
Europa ist die Geburtsstätte des Kapitalismus, des Kolonialismus, der bürgerlichen Demokratie, der industriellen Revolution und des Imperialismus. Heute sind der Kontinent, seine Industrie und seine Macht im Niedergang. In der neuen Ära der Rivalität der Grossmächte werden die Kleinstaaten des alten Kontinents abgehängt.
Wieso? Und was können wir gegen den Zerfall Europas tun?
Wir trauern nicht vergangener Grösse und Gräueltaten nach. Wir untersuchen die Geschichte und verschiedene Phasen der Entwicklung des Kapitalismus in Europa mit der gleichen Methode und dem gleichen Ziel wie Lenin: dem Sturz des Imperialismus.
Leseliste:
